Die Fachzeitschrift „Scrinium“ des VÖA erscheint jährlich im Anton Pustet Verlag. Wenn Sie Fachbeiträge, Rezensionen oder Tagungsberichte für das „Scrinium“ einreichen möchten, wenden Sie sich bitte an die Redaktion. Für unaufgefordert eingesandte Texte wird keine Haftung übernommen. Die endgültige Auswahl und Entscheidung über deren Veröffentlichung obliegt dem Redaktionsteam.
Redaktionsschluss: 31. März des jeweiligen Erscheinungsjahres.
Aktuelle Redaktion:
- Leitung: Christine M. Gigler, Archiv der Erzdiözese Salzburg (scrinium@voea.at)
- Lektorat: Susanne Fröhlich, Österreichisches Staatsarchiv, Wien
- Rezensionen: Pia Wallnig, Österreichisches Staatsarchiv, Wien
Weitere Informationen:
Für Auskünfte zu den derzeit nicht online verfügbaren Scrinium-Jahrgängen wenden Sie sich bitte direkt per Mail an den Verband: susanne.froehlich@oesta.gv.at
Inhaltsverzeichnisse Scrinium Bände 1-55 (1969-2001):
Inhaltsverzeichnis Band 51-55 (1997-2001)
Inhaltsverzeichnis Band 41-50 (1989-1996)
Inhaltsverzeichnis Band 31-40 (1984-1989)
Inhaltsverzeichnis Band 21-30 (1979-1984)
Inhaltsverzeichnis Band 11-20 (1974-1979)
Inhaltsverzeichnis Band 1-10 (1969-1974)
Aktueller Band
Scrinium 76 (2022)
Der aktuelle Scrinium Band versammelt die schriftlichen Fassungen der am 41. Österreichischen Archivtag 2021 in Innsbruck gehaltenen Vorträge. Zum Generalthema „Keine Ahnung ist auch keine Lösung — Aus- und Weiterbildung im Archiv“ sprachen Expert*innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Sie geben nun auch hier Einblicke in die archivische Ausbildungssituation ihrer jeweiligen Länder. Darüber hinaus konnten Archivar*innen aus weiteren Nachbarländern gewonnen werden, um über den aktuellen Stand der Ausbildung in der Slowakei, der Tschechischen Republik, Ungarn und Slowenien zu berichten.
In seinem Archivtagsfestvortrag bekräftigt Jörg Schwarz, Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Innsbruck, das Gebot der Zusammenarbeit von Archiven und der Geschichtswissenschaft – für die Ausbildung von Archivar*innen ebenfalls kein unwesentlicher Aspekt.
Wer sich für die Bewertung und Archivierung von Tweets interessiert oder wissen möchte, wie ein Archiv den Katastrophenfall eines Felssturzes bewältigt, wird hier überdies Aufschluss erlangen.
Vorschau
Scrinium 77 (2023)
Für 2023 plant die Scrinium-Redaktion einen Band mit digitaler Schwerpunktsetzung. Der aktuelle Stand der digitalen Archivierung und auch der Digitalisierung mit österreichischem Schwerpunkt soll abgebildet werden (primär Umsetzungserfahrungen, praktische Beispiele und Best Practices–Informationen), und zugleich all jenen, die mit der Materie noch nicht so vertraut sind, einen Einblick, Anregungen und Lösungsmöglichkeiten bieten.
Bisher erschienene Bände
Scrinium 75 (2021)
Das seit dem Frühjahr 2020 alles beherrschende Thema – die Coronapandemie – spiegelt sich auch in einer Schwerpunktreihe von Beiträgen wider, die den Umgang der Archive mit und ihren Alltag in dieser Ausnahmesituation anschaulich beleuchten.
Darüber hinaus haben sich die Autorinnen und Autoren dieses Bandes mit der Archivierung von Bauakten, dem Umgang mit Verwaltungsunterlagen von Krankenanstalten sowie mit Gemeindearchiven befasst und stellen Erschließungsprojekte vor. Außerdem wird der Frage nachgegangen, wie man Archivgut zählen kann. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Burgenland“ widmen sich zwei Aufsätze Archiveinrichtungen im jüngsten Bundesland Österreich, nämlich dem Jüdischen Zentralarchiv und dem Burgenländischen Volksliedarchiv.
Die VÖA-Arbeitsgruppe Überlieferungsbildung und Bewertung steuert eine weitere Handreichung – diesmal zur Bewertung digitaler Unterlagen bei.
Scrinium 74 (2020)
Scrinium 73 (2019)
Mit der Sicherung unseres kulturellen Erbes und den dafür anzuwendenden Strategien für die Überlieferungsbildung befasste sich der 40. Österreichische Archivtag, der im Herbst 2019 in Salzburg stattfand. Die dort vorgetragenen Beiträge liegen nun in schriftlicher Form vor. Weitere Texte in diesem Band nehmen die Bewertung von E-Mails und jene von Patientinnen- und Patientenunterlagen in den Blick und beleuchten den Umgang mit großen Archivbeständen sowie die Herausforderungen, die bei deren Erschließung zu bewältigen sind. In einem letzten Themenblock geht es um Erfahrungen beim Managen eines regionalen Museumsarchivs und die Aufarbeitung von Nachlässen in Archiven. Die VÖA-Arbeitsgruppe Überlieferungsbildung und Bewertung hat eine Empfehlung zur Bewertung von Strafakten der Landesarchive erstellt, die hier – passend zum diesjährigen Schwerpunktthema – vorgestellt wird.
Scrinium 71 (2017)
Scrinium 70 (2016)
Scrinium 69 (2015)
- Inhaltsverzeichnis
- Christine M. Gigler: Archivierung digitaler Unterlagen. Konzepte und Strategien für kirchliche Archive in Österreich
- Susanne Fröhlich: Digitale Archivierung leicht gemacht
- Kai Naumann: Zwölf Jahre Lernen aus der Praxis. Überlieferungsbildung aus genuin digitalen Unterlagen beim Landesarchiv Baden-Württemberg
- Michael Ucharim: Das digitale Zwischenarchiv des Bundes
- Cornelia Sulzbacher, Gerhard Marckhgott: Tempora mutantur – nos et mutemur in illis
- Martin Stürzlinger, Andreas Niederbacher: Organisation ist alles. Wie kommen unsere Daten ins Archiv und werden darin auch gefunden?
- Jan Kahuda: Das Familienarchiv Metternich als Quelle zur Geschichte des Wiener Kongresses
- Martin Prieschl: Die Fotobestände des Bundespräsidenten und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technik bei der Heeresbild- und Filmstelle
- Tagungsberichte
- Buchbesprechungen
- Chronik des VÖA
- Mitarbeiter dieses Bandes
Scrinium 68 (2014)
- Inhaltsverzeichnis
- Nils Brübach: Standardisierung im deutschen Archivwesen
- Michele Merzaghi: Archivische Normen und Standards in der Schweiz zwischen internationaler Offenheit und nationalen Lösungsansätzen
- András Sipos: Adaptation of international archival standards in Hungary
- Zdenka Semlič Rajh: Standardized creation of headings: The Change toward effective, organized and accessible information
- Michal Wanner: Registration Units – Specific Standardization Tool of Czech Archives
- Susanne Fröhlich: Normen und Standards der digitalen Archivierung
- Karin Sperl: ISAD(G) – Anpassung der Theorie an die Praxis oder Anpassung der Praxis an die Theorie
- Markus Schmidgall: ISAD(G) – Anpassung der Theorie an die Praxis oder Anpassung der Praxis an die Theorie
- 4. Mitteleuropäisches Archivar- und Archivarinnentreffen aus Einrichtungen mit Quellensammlungen zur deutschen Geschichte im östlichen Europa
- Buchbesprechungen
- Chronik des VÖA
- Mitarbeiter dieses Bandes
Scrinium 67 (2013)
- Inhaltsverzeichnis
- Vorträge des 37. Österreichischen Archivtages, 24. September 2012, in Krems/Stein:
- Martin Scheutz: Der Wert archivalischer Geschichtsquellen in der Arbeit von Historikern und Archivaren
- Eva Blimlinger„Digital-analog“ – das Digitalisat und der Akt in Lehre und Forschung
- Michael Hochedlinger: Archive und Geschichtswissenschaft im Schatten von „Erinnerungskultur“, Kulturgeschichte und Digitalisierungspopulismus
- Peter Csendes: Und ewig lockt die Berufsbilddiskussion
- Christine M. Gigler: Erschließungsstrategien: Das Beispiel des Archivs der Erzdiözese Salzburg
- Gerhard Marckhgott: Digitalisierung im Archiv – Versuch einer Versachlichung
- Martin Stürzlinger: Was Archivare wissen wollen. Zur Archivausbildung.
- RDA – Ein Bibliotheksstandard für Archive?
- Buchbesprechungen
- Chronik des VÖA
- Mitarbeiter dieses Bandes