Verband Österreichischer Archivarinnen und Archivare

AG Archivnutzung und Gebühren

Der Ausgangspunkt der Arbeitsgruppe „Archivnutzung und Gebühren“ war ein vom Wiener Stadt- und Landesarchiv veranstalteter Workshop „Archivnutzung im Spannungsfeld – Servicegedanke versus Einnahmeorientierung“ am 3.12.2013 mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Österreichischen Staatsarchivs, allen Landesarchiven, einigen Stadtarchiven sowie Gästen aus dem Stadtarchiv Budapest und dem Landesarchiv Berlin. Anlass war die damals veröffentlichte Richtlinie 2013/37/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Änderung der Richtlinie 2003/98/EG über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors (PSI-Richtlinie), der als nationale Gesetzgebung das Informationsweiterverwendungsgesetz (BGBl. I Nr. 135/2005 und I Nr. 76/2015 zuletzt geändert mit BGBl. I Nr. 32/2018) folgte.

Für die österreichischen Archive wurde der Bedarf einer möglichst einheitlichen Regelung des Archivzugangs sowie allfällig einzuhebender Gebühren erkannt. In zwei Workshops wurde eine erste Bestandsaufnahme getätigt und eine interne Arbeitsunterlage ausgearbeitet, welche jedoch nicht veröffentlich wurde.

Durch stete legislative und organisatorische Veränderungen in der Archivlandschaft der letzten Jahre sowie steigender Anlassfälle bei der täglichen Archivarbeit hat sich der VÖA in seiner Vorstandssitzung vom 4.12.2017 zu einer Neukonstituierung der AG entschlossen, mit dem Auftrag der Erarbeitung von Empfehlungen für die österreichischen Archivinstitutionen. Es soll ein Katalog an möglichen Tarifen geboten werden, der Hilfestellung bei der Argumentation für oder gegen bestimmte Tarife gegenüber Politik, Verwaltung und den Benutzerinnen und Benutzern geben kann.

 

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

Dr.in Michaela Laichmann (Leitung)

Wiener Stadt- und Landesarchiv

Mag.a Susanne Fröhlich

Österreichisches Staatsarchiv

Mag.a Karin Sperl, MAS

Burgenländisches Landesarchiv

Dr. Christoph Haidacher, MAS

Tiroler Landesarchiv

Mag.a Dr.in Pia Wallnig, MAS

Österreichisches Staatsarchiv

 

 

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