Verband Österreichischer Archivarinnen und Archivare

Verbandsgeschichte

Die Gründung des Verbandes Österreichischer Archivarinnen und Archivare (VÖA) erfolgte auf Initiative einer Gruppe von Archivar*innen am 4. September 1967 im Rahmen des 7. Österreichischen Archivtages in Linz. An der konstituierenden Sitzung nahmen rund 70 Archivar*innen teil und beschlossen eine Berufsvereinigung zur Förderung des österreichischen Archivwesens und seiner wissenschaftlichen Belange sowie der Interessen seiner Mitglieder.

Zum ersten Verbandspräsidenten wurde Landesarchivdirektor i. R. Hofrat Universitätsprofessor Dr. Karl Lechner bestimmt. Stellvertretende Präsidenten waren Staatsarchivdirektor Dr. Richard Blaas und Stadtarchivdirektor Dr. Wilhelm Rausch, Sekretär wurde Universitätsarchivar Dr. Franz Gall und Kassier Oberstaatsarchivar Dr. Rudolf Neck. Neun weitere Mitglieder des Verbandes wurden dem ersten Vorstand zugewählt, unter ihnen der Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, der gemäß Statuten bis heute ex officio Vorstandsmitglied ist. 

Der erste vom VÖA mitgestaltete Archivtag fand 1969 in Graz statt, der erste Scrinium-Band erschien im Frühjahr desselben Jahres. Obwohl die Beitritte anfangs zögerlich erfolgten, zählte der Verband Ende 1970 bereits 133 Mitglieder. Heute nach über 50jährigem Bestehen sind rund 450 Archivar*innen aus ganz Österreich und allen Archivsparten im VÖA vertreten und leisten im Vorstand sowie den Fach- und Arbeitsgruppen engagierte Arbeit im Auftrag des österreichischen Archivwesens. 

 

zur Nachlese:

Wilhelm Rausch - Gründung des VÖA (Scrinium 52, 1998)

Rainer Egger - 30 Jahre VÖA (Scrinium 52, 1998)

Peter Csendes - 50 Jahre VÖA (Scrinium 71, 2017)

 

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